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Protokoll

Plenumssitzung #17

vom 31. März 2017

1. Begrüßung, Moderation und Bestimmung der Protokollführung

Leonie Glahn-Ejikeme begrüßt die Anwesenden. Sie übernimmt die weitere Moderation.

Das Protokoll wird von Klaus Titze gefertigt.

2. Protokoll vom 24. Februar 2017

Das Protokoll #16 wird ohne Änderungshinweise genehmigt.

3. Tagesordnung / Bestätigung zu TOP "4. Aktuelles"

Zu TOP "4. Aktuelles" werden folgende Punkte bestätigt:

4. Aktuelles

4.1. Berichte aus den Arbeitskreisen

Arbeitskreis: Sprachkurse / Dialoggruppe

Graziella Boaro-Titze berichtet, dass die montags, dienstags und mittwochs jeweils in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr angebotenen Sprachschulen in Deutsch als Dialoggruppen in der Max-Born-Realschule gut angenommen werden, zumal eine Kinderbetreuung und jeweils Sprachmittler zur Verfügung stehen. Aktuell sind vier Dozent*innen tätig; im Kurs zumeist 15 Teilnehmer*innen.

Je nach Kenntnissen erfolgt die Vermittlung im Alphabetisierungs- oder Fortgeschrittenenkurse. Zusätzlich finden von der AIBP finanzierte Deutschkurse für Frauen an diesen Tagen vormittags in der Villa Winkelmann statt. Eine Fortsetzung ist nach Ostern geplant. Zudem soll nach Ostern ein zusätzlicher Sprachkurs in der Villa starten.

Arbeitskreis: Finanzen

Elisabeth Theilen kann berichten, dass ein Spielmobil "Pedalo" mit 60 hochwertigen Spielgeräten für Bewegungsspiele zur Verfügung steht. Es soll von einer kundigen 400-Euro-Kraft betreut werden und kann zu unterschiedlichsten Anlässen angefordert werden.

Für das Projekt "internationales Kochbuch" ist eine zweckgebundene Spende in Höhe von 500 Euro eingegangen. Gemeinsam mit Flüchtlingen soll dieses Kochbuch erstellt werden.

Arbeitskreis: Café Willkommen

Die Tanzpädagogin hat mit Kindern zu arbeiten angefangen. Demnächst ist eine Besprechung zu diversen Themen geplant.

4.2. Kinderfest

Gemeinsames Ergebnis ist, das Netzwerk sollte an dem Kinderfest teilnehmen. Zu dem Vorbereitungstreffen werden mehrere Mitglieder aus dem Netzwerk gehen, u.a. auch aus ihren anderen Funktionen heraus. Im nächsten Plenum soll berichtet werden.

4.3. Sommerfest

Dr. Dieter Alfter berichtet aus dem Treffen des Arbeitskreises, dass in diesem Jahr auf eine derartige Veranstaltung verzichtet werden soll; es wird für 2017 eine langfristige Planung angestrebt, evtl. in Abstimmung mit Staatsbad "Fest der Kulturen 2017" im Kurpark.

Leonie Glahn-Ejikeme nimmt am 25. April 2017 an einem Arbeitstreffen der Koordinierungsstelle des Landkreises für den Tag der Kulturen teil, der am 19. August 2017 in Hameln stattfindet. Sie wird Ansprechpartner ermitteln und an Dr. Dieter Alfter weitergeben.

4.4. Interreligiöser Dialog

Janis Groß erwähnt, dass es in Hannover ein "Haus der Religionen" gibt. Ein Besuch könnte interessant sein für einen Dialog auch unter Flüchtlingen. Einhellige Meinung im Plenum ist, diese Information eher Fachlehrkräften an den Pyrmonter Schulen zur Verfügung zu stellen.

4.5. Veranstaltung "Willkommen in Bad Pyrmont"

Laut Dr. Dieter Alfter und Renate Gröger sind inzwischen 25 Personen fotografiert, einige Interviews laufen derzeit noch.

Das BfW finanziert die Ausstattung im Rahmen eines Ausbildungsprojekts. Die Ausstellungseröffnung soll am 19. Mai 2017 im Rathaus sein. Darauf folgt ein Rundgang durch die Stadt zu den ausgestellten Objekten.

Ein Team soll Einladungen und Pressemitteilung vorbereiten, um auf das Projekt weiträumig aufmerksam zu machen.

5. Verschiedenes

Im Protokoll #16 stand nachfolgender Hinweis:
"Aus dem Plenum wird vorgeschlagen, ein neues Plakat für das Café Willkommen zu kreieren. Der Wunsch wird an Marcel Hinz herangetragen: er möge ein neues Plakat entwerfen und dabei auch wieder das Logo der Flüchtlingshilfe verwenden. Um Vorstellung des Entwurfs bei der Arbeitsgruppe des Café wird Marcel gebeten."
Hier gibt es noch Unklarheiten. Es soll nicht das Plakat, sondern der Flyer überarbeitet werden. Hierzu wird Marcel Hinz gebeten, sich mit Leonie Glahn-Ejikeme oder Renate Gröger in Verbindung zu setzen.

Renate Gröger berichtet von einer Veranstaltung in Hannover zum Thema Flüchtlinge; sie sei dorthin gemeinsam mit Afghanen gewesen; im Ergebnis habe man u.a. erfahren, dass eine rapide verringerte Anerkennungsquote für Afghanen festzustellen sei; es sei zu erwarten, dass bald zwei von drei Antragstellern abgelehnt werden; die daraufhin laufenden Verwaltungsgerichtsverfahren dürften bis zu fünf Jahren andauern; was passiert in der Zeit mit den Abgelehnten?
Die Menschenwürde gebiete, dass das Netzwerk etwas tue!
Dr. Dieter Alfter schlägt vor, Info-Veranstaltungen hierüber im Rahmen seines Projekts laufen zu lassen. Leonie Glahn-Ejikeme regt an, erfahrene Organisationen einzubinden (amnesty, etc.). Es soll sich hierzu eine Arbeitsgruppe im Netzwerk bilden. Interessenten melden sich bitte bei Renate Gröger oder Klaus Titze.

Renate Gröger erinnert daran, dass Vereinsbeiträge, die Flüchtlingen durch ihre Anmeldung in Sportvereinen entstehen, von der Sparkasse gesponsert werden. Das Verfahren läuft laut Elisabeth Theilen, über die AIBP.

Termin des nächsten Plenums

Das nächste Plenum findet statt am Freitag, 12. Mai 2017 um 16.00 Uhr im Quäkerhaus.